Herzlich Willkommen in meiner kleinen "MuckelchenOase"!
In Dresden, mitten in der Stadt, bewirtschafte ich zwei kleine Pacht/Schrebergärten von ungefähr 400 qm.
Der Grundgedanke ist die Selbstversorgung mit saisonalem frischem Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.
Ich möchte eine "kleine" Selbstversorgung erreichen, lernen wie man Obst und Gemüse anbaut, pflegt, erntet und verwertet. Gleichzeitig soll mein Garten ein Ort der Ruhe sein, ein Plätzchen wo ich mich zurückziehen und die Seele baumeln lassen kann.
Ich lade euch ganz herzlich dazu ein Teil meiner Erfahrungen, Projekte, Erfolge und Niederlagen zu werden.
Begleitet mich gerne ein Stück auf meinem Weg zur Selbstversorgung mitten in der Stadt, ich würde mich freuen!

Euer MuckelchÖn

Freitag, 17. Oktober 2014

Apfel-Quittengelee....



...Ganz schön harte Früchtchen!


Eine liebe Freundin hatte kürzlich Geburtstag und wünschte sich selbstgemachten Apfel-Quittengelee von mir. 
 Da aber an unserem Baum nur drei Früchte hingen, was jedoch für das erste Standjahr schon recht reichlich war, mussten noch mehr Quitten her. 


Aber kein Problem, denn bei mir auf Arbeit steht ein großer Quittenbaum auf dem Hof und der Besitzer hatte mir schon letztes Jahr erlaubt Quitten zu mopsen und so durfte ich mir auch dieses Jahr einen ganzen Beutel voll machen und mit nach Hause nehmen, freu! 

Ich mag diese harten Früchtchen, riechen sie doch so herrlich fruchtig  und verwandeln jeden Raum in dem sie liegen in eine kleine Duft- Oase.


 Quittengelee hab ich erst letztes Jahr für mich entdeckt, ich finde ihn ungemein lecker, der MuckelchenMann mag ihn aber überhaupt nicht, er rümpft  immer nur die Nase wenn ich ihn mir aufs Brot schmiere ….aber um so besser, ist mehr für mich da, lach. 

Hier mal wieder ein Rezept aus der MuckelchenKüche:


Was ihr braucht:

Quitten
Apfelsaft naturtrüb
Gelierzucker 2:1 oder 3:1
Zimtstangen
Zwei Töpfe
Lappen
Haarsieb
Messbecher
Saubere Einweckgläser


Was ihr tun müsst:

Quitten gründlich waschen, dabei den Flaum mit einem Lappen von der Schale abreiben.
Quitten in Stücke zerschneiden, nur den Blüten- und den Stielansatz entfernen,  die Schale und das Kerngehäuse werden mit verwendet.

Die Stücke inkl. Kerngehäuse und Zimtstangen (Menge nach Geschmack)  in einen großen Topf geben, mit Wasser auffüllen bis die Früchte leicht bedeckt sind, zum kochen bringen und so lange köcheln lassen bis die Früchte weich, aber nicht matschig sind. Dann, ohne zu großen Druck auf die Früchte auszuüben, den Saft durch das Haarsieb in den zweiten Topf ablaufen lassen. 

Den Saft mit einem Messbecher abmessen, danach den Gelierzucker bestimmen, z.B. 1 Packung  3:1 Gelierzucker auf  1 Liter Quittensaft. Dann den Apfelsaft dazu geben und auch hier den Gelierzucker bestimmen.

Ich habe auf drei Liter Quittensaft zwei Liter Apfelsaft gegeben.

Den Apfel-Quittensaft mit dem Gelierzucker mischen, dann langsam erwärmen und heiß werden lassen, Gelierprobe machen, wenn alles ok ist, den heißen Saft in die sauberen Gläser füllen, Deckel fest zudrehen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.  

Fertig!


Hinweis: 
der Gelee geliert im Glas noch etwas nach, er muss also bei der Gelierprobe nicht ganz fest sein!

Meine Freundin hat sich riesig über ihr Geschenk gefreut und ich mich auch, mein Gelee vom letzten Jahr war ja schon aufgebraucht und nun hab ich wieder Nachschub, hmm, lecker!

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken ;)

Es grüßt euch das MuckelchÖn

Montag, 13. Oktober 2014

Stille, Geheimnis, Zauber….



…..ein Herbstspaziergang!


Jetzt im Herbst fängt sie an, die Zeit der Ausflüge und der gemütlichen Spaziergänge!



Die kühleren Monate nutzen wir, der MuckelchenMann und ich, immer mal um "raus" zu kommen.

   
Weg vom Alltag, weg vom Lärm und weg vom Stress, auch wenn es immer nur ein paar Stunden sind, tun diese doch ungemein gut. 


Es ist herrlich für die Seele mal ganz weit weg von dem Lärm der Stadt zu sein, keine Menschen um sich zu haben, keinen Dreck, keine lauten Geräusche, keine muffigen Gerüche,  nur wir und die Natur, sonst nix.

 
 
Ich kann immer nicht verstehen wie so viele Familien mit Kindern am Wochenende lieber in ein Einkaufszentrum gehen als raus in die Natur, besonders zu dieser Jahreszeit gibt es doch draußen für die Kleinen unheimlich viel zu entdecken. Kastanien, Eicheln, Blätter, so viele wunderbare Dinge die man sammeln und später zum basteln verwenden kann. 



Die Natur war früher mein liebster Spielplatz, wie viele Kinder würden das heute noch sagen?



Am Wochenende zieht es uns meist in den Wald, egal ob nun im Herbst oder im tiefsten Winter, er verzaubert uns immer wieder.   


Eigentlich ist es wie ein Besuch im Zauberwald, immer  entdeckt man neue geheimnisvolle Sachen, Dinge die man noch nie gesehen hat, Gebilde wie eben nur die Natur sie schaffen kann.  




 Ich liebes es wenn die Blätter unter meinen Füßen rascheln und die Äste unter den Sohlen leise knacken...


 Ich liebe den Anblick von tanzendem Herbstlaub im Wind, den frischen Geruch nach Erde, Moos und Laub 



 Und ich bin immer etwas wehmütig wenn es wieder nach Hause geht, zurück in den Lärm der Stadt!




Einen entspannten Start in die Woche wünscht euch.... 

das MuckelchÖn.