Herzlich Willkommen in meiner kleinen "MuckelchenOase"!
In Dresden, mitten in der Stadt, bewirtschafte ich zwei kleine Pacht/Schrebergärten von ungefähr 400 qm.
Der Grundgedanke ist die Selbstversorgung mit saisonalem frischem Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.
Ich möchte eine "kleine" Selbstversorgung erreichen, lernen wie man Obst und Gemüse anbaut, pflegt, erntet und verwertet. Gleichzeitig soll mein Garten ein Ort der Ruhe sein, ein Plätzchen wo ich mich zurückziehen und die Seele baumeln lassen kann.
Ich lade euch ganz herzlich dazu ein Teil meiner Erfahrungen, Projekte, Erfolge und Niederlagen zu werden.
Begleitet mich gerne ein Stück auf meinem Weg zur Selbstversorgung mitten in der Stadt, ich würde mich freuen!

Euer MuckelchÖn

Dienstag, 31. Mai 2016

Der Obst- und Gemüsegarten im Mai....


Hallo ihr Lieben,...


...der Juni klopft schon laut an die Tür, Zeit also für einen kleinen Rückblick!


Der Monat Mai war vom Wetter her eher durchwachsen, mal richtig warm, dann wieder kalt, viel Regen, dann wieder viel zu trocken und es gab öfters Bodenfrost. Darum konnte ich erst letzte Woche richtig mit der Bepflanzung unserer Oase beginnen.


Am Dienstag fuhr ich mit meinem lieben Schwiegervater die Baumärkte in der Umgebung ab. Gab es vor zwei Wochen noch Unmengen an Gemüsepflanzen, sah es letzte Woche schon recht leer in den Regalen aus. Trotzdem füllte sich mein Einkaufwagen natürlich bis oben hin, grins. Neben unzähligen Gemüsepflänzchen wanderte hier und da noch eine schöne Staude mit in den Wagen, mir blieb ja auch kaum etwas anderes übrig, schließlich riefen sie ganz laut; kauf mich, kauf mich, kauf mich.


Und da ich ja bekanntlich ein großes Herz für "einsame" Pflanzen habe, kaufte ich fast den ganzen Baumarkt leer.  Am Ende war das Auto voll und derBaumarkt musste wegen (meinem) Ausverkauf wahrscheinlich ein paar Stunden eher schließen, lach!


So wanderten sehr, sehr viele Tomaten von den verschiedensten Sorten, einige Paprikas, Chilis, Gurken, Auberginen, Rotkohl, Physalis, Sellerie, Melonen, Salate, Blumenkohl und Grünkohlpflanzen in die Erde.


Ein Beet wurde bereits vor drei Wochen mit Blumenkohl und Brokkoli bestückt, dazwischen wächst noch etwas Salat vor sich hin.


Ausgesät habe ich noch Buschbohnen, Mais, Kürbis, Studentenblumen, Wicken und Stangenbohnen.


Kartoffeln habe ich dieses Jahr zusätzlich noch in drei große Eimer gesetzt, ich bin gespannt wie der Ertrag sein wird.

Bis jetzt konnten wir schon 12 Salatköpfe sowie Kohlrabis ernten, leckeren Spinat, drei große Handvoll grünen Spargel und die ersten Stangen Rhabarber, der gleich zu leckerem Kuchen und Kompott verarbeitet wurde. Ich freue mich schon auf die ersten eigenen Erdbeeren, lange wird es sicherlich nicht mehr dauern.

Die Erbsen und Möhren sind gut aufgegangen und wachsen fröhlich vor sich hin.


Im Obstgarten sieht es bis jetzt sehr gut aus.
 
Die Pflaumen sind dieses Jahr nicht so stark von der Pflaumensägewespe betroffen, wie sonst. Unsere Aprikose trägt zum ersten Mal und ich freue mich schon riesig auf die erste Kostprobe. Der Tellerpfirsich hat trotz vorbeugender Maßnahmen wieder die Kräuselkrankheit, aber einige Früchte hängen trotzdem dran, letztes Jahr fielen ja alle schon ganz am Anfang ab. Bei den Birnen und Quitten schaut es dafür eher mau aus, viele kleine Früchte liegen am Boden und nur sehr wenige hängen noch an den Bäumen.


Dafür hat dieses Jahr unser Apfelbaum wieder geblüht und hängt nun übervoll mit kleinen Äpfelchen. Brom- und Himbeeren, Süß- und Sauerkirschen entwickeln sich wie immer prächtig. Auch unsere Johannisbeeren hängen wieder voller Früchte, da freuen sich schon unsere Freunde und Verwanden auf den diesjährigen Johnnisbeer Likör aus dem Hause MuckelchÖN.


Als der MuckelchenMann mir dann am Sonntag zum Schluss noch meine vier großen Kisten mit Dahlien und Gladiolen in den Garten brachte, musste ich wirklich lange überlegen wo ich diese eigentlich noch hinpflanzen sollte. Was Dahlien betrifft muss ich mich nun wirklich etwas einschränken, ich habe viel zu viele und hatte dieses Jahr wirklich ein ziemliches Platzproblem. Aber eine Gärtnerin findet immer ein Plätzchen für ihre Schätzchen und so ist unsere MuckelchenOase nun gut bestückt und fertig für den Frühsommer.  


Wir lesen uns wieder im Juni, bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit.

 
Es grüßt das MuckelchÖn

Montag, 30. Mai 2016

Blumiges....


Ihr Lieben,
 
heute gibt es mal keinen großen Roman von mir zu lesen sondern nur ein paar Blüten-Impressionen aus unserer Oase im Mai.
 
Viel Freude beim Anschauen. :D
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Es grüßt das MuckelchÖn

 

Dienstag, 26. April 2016

Die ersten Gartenarbeiten im April! + Neues Großprojekt!


Hallo ihr Lieben,
  
heute gibt es für euch einen kleinen Bericht was die letzten Wochen so alles in der MuckelchenOase passiert ist

Vor zwei Wochen lockten mich die ersten warmen Sonnenstrahlen in den Garten und ich begann mit den ersten Aufräumarbeiten. Alle Rosenbeete wurden von mir sauber gemacht, die Rosen geschnitten, Unkraut entfernt und alle Begleitstauden verschnitten.  Vier Stiegen voller Frühlingsblüher wurden noch im Garten verteilt und ein neues Bienenbeet habe ich auch noch angelegt und bepflanzt.  Die ersten Salat- und Kohlrabipflanzen wurden in die Erde gesetzt und danach konnte ich für fast zwei Tage kaum noch meine Handgelenke bewegen, lach.
 

Zwischendurch fuhr ich mit dem MuckelchenMann zu einem  Bauernhof in unserer Nähe und kaufte 6 kleinere Strohballen die wir gerade so in unserem Auto verstauen konnten.


Letzte Woche hatte ich zwei Tage frei und konnte mit Hilfe von zwei fleißigen Helferlein wirklich sehr viel im Garten abarbeiten. Der Wein wurde verschnitten, der Rasen zum ersten Mal gemäht, die Kletterrosen angebunden, alle Beete im Garten von Unkraut befreit und aufgelockert, die restlichen Stauden verschnitten, die ersten Rankgestelle für Erbsen, Bohnen und Gurken wurden aufgebaut und auch das erste Saatgut landete in der Erde. Die ersten drei Strohballen wurden mit Hilfe des Rasenmähers zerkleinert und unter alle Beerensträuchern sowie auf zwei Staudenbeeten als Mulchmaterial verteilt.  

Drei Tüten Zwiebeln (Stuttgarter Riesen)sowie zwei Tütchen Schalotten habe ich 24 Stunden in Wasser eingeweicht und dann überall im Gemüsegarten in die Erde gesetzt. Durch das Einweichen saugen sich die Zwiebeln voll und dehnen sich nicht mehr aus, was sonst der Grund für hüpfende Zwiebeln im Gemüsebeet ist.  Auch wachsen sie schneller an, zumindest hat das letztes Jahr bei mir super funktioniert. 

Direkt ins Freiland habe ich:
-         Kapuzinererbse Blauwschokker
-         Rote Bete Forono
-         Möhre Duwicker
-         Möhre Chantenay
-    und Radieschen ausgesät.

Unser Obstbaumgarten steht zur Zeit in voller Blüte, was mir auf Grund der Wettervorhersage etwas Sorgen macht, denn es soll richtig kalt werden. Ich hoffe sehr unser Blütenmeer bekommt keinen Frost ab, denn dann wird es dieses Jahr wohl keine Äpfel, Birnen usw. geben


Unser diesjähriges Großprojekt hat auch bereits begonnen.

 Unsere Gartenlaube wird nämlich vergrößert, juhuu!!   

Stief- und Schwiegerpapa bei der Arbeit
 
Dafür müssen einige Wände versetzt und ausgetauscht werden. Ein zusätzliches Fenster soll für bessere Luft sorgen, eine neue Eingangstür kommt auch dazu und zum Schluss werden alle Außenwände neu verkleidet. Im Inneren soll damit mehr Platz für eine Schlafcouch und eine kleine Sitzecke entstehen damit wir im Sommer auch mal gemütlich übers Wochenende draußen schlafen können.  

Ich hoffe sehr das alles so klappt wie wir uns das vorstellen und wir vielleicht schon in zwei Monaten unser Wochenendhaus beziehen können.  
Ich wünsche euch noch eine tollen April….bis bald, euer MuckelchÖn

Sonntag, 24. April 2016

Mulchen mit Stroh und Rasenschnitt…



Ihr Lieben,
letztes Jahr hatte ich unsere Himbeeren, den Rhabarber, die Brom- und Erdbeeren sowie die Heidelbeeren mit Stroh gemulcht.
 
Zwei Blumenbeete, den Spargel und vier Gemüsebeete mit Rasenschnitt.



Beim Stroh war ich wirklich begeistert! Wir hatten zwei große Säcke im Baumarkt erstanden und haben den Inhalt einmal ganz durch den Häcksler geschoben, dann alles schön dick unter den Beerensträuchern verteilt und abgewartet. Wie auch beim Rasenschnitt fliegt auf Grund von Wind am Anfang hier und da etwas Stroh durch den Garten, stört mich persönlich aber nicht.
Die Beete die ich mit Stroh gemulcht hatte, musste ich im Sommer tatsächlich weniger gießen als die Beete ohne Mulch bzw. mit Rasenschnitt.
Am Anfang hatte ich einen kleinen Schock als in einigen Beeten plötzlich große grüne Büschel auftauchten, Stroh was sich plötzlich verjüngte und anfing fröhlich vor sich hin zu wachsen, PANIK!



Aber….einmal Regen abgewartet und daran gezogen, raus war es. Einer der Gründe warum Stroh wirklich super als Mulchmaterial ist. Der Boden darunter ist wunderbar locker, wenn mal Unkraut aufkommt, lässt sich dieses ganz einfach rausziehen.  



Die Strohschicht hält auch sehr lange, nicht wie beim Rasenschnitt der immer wieder erneuert werden muss. Das Stroh was ich im letzten Frühjahr verteilt hatte, reicht bis jetzt, vielleicht die Hälfte ist verrottet und ist nun super Dünger für meine Pflänzchen.


Der Rasenschnitt hat ein paar Nachteile, er muss wirklich sehr gut durchgetrocknet sein bevor man ihn auf den Beeten verteilt, sonst fängt er an zu schimmeln. Bei uns ist das eine Platzfrage, im Frühjahr können wir den Rasenschnitt noch überall verteilen und antrocknen lassen, im Sommer haben wir nicht mehr den Platz dafür. Rasenschnitt wird mit der Zeit zu einer festen Schicht, eher wie ein Deckel. Regen kommt schlecht durch und die Erde darunter trocknet trotzdem schnell aus und wird hart. Manchmal modert der Rasenschnitt aber auch schnell, besonders an schattigen Plätzen. Das erhöht natürlich die Gefahr von Pilzerkrankungen der Pflanzen. 



Stroh erleichterte mir letztes Jahr also tatsächlich die Arbeit, ich musste weniger gießen, hatte viel weniger Unkraut, musste die Erde nicht lockern und es sah auch gut aus.


Ich werde also auch in diesem Jahr vermehrt Stroh als Mulchmaterial im Obst- und Gemüsegarten verwenden. Rasenschnitt nur noch im Frühjahr, wenn ich dafür Platz habe, danach kommt der frische Schnitt nur noch in den Schnellkomposter.
Probiert es ruhig mal aus, ihr werdet bestimmt begeistert sein.
Es grüßt Euch das MuckelchÖn